Field Museum of Natural History - Chicago

Das Field Museum liegt in unmittelbarer Nähe zum John G. Shedd Aquarium und dem Adler-Planetarium. Die drei Institutionen bilden den Museum Campus Chicago. Das Field Museum of Natural History ist ein Naturkundemuseum in Chicago und gehört zu den am besten besuchten kulturellen Einrichtungen der USA. Mit seinen etwa 85.000 Quadratmetern auf fünf Ebenen, seinen mehr als 500 fest angestellten und ebenso vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und einem Jahresetat von mehr als 50 Millionen Dollar, handelt es sich um eines der größten Museen der Welt. Eine komplette Besichtigung an einem einzigen Tag ist kaum möglich. Eine Pause bei der Besichtigung kann mit einem Kaffee und einen kleinen Imbiss einlegen. Der Eintritt für Senioren beträgt 24 $. Man sollte so gegen 9 Uhr da sein, sonst gibt es Schlangen an der Kasse. Im Museum kann man sich zu folgenden Gebieten informieren:

.Biologie

Entwicklung des Lebens - Allgemeine Tierkunde – Vogelhabitate – Primaten Die Tsavo-Löwen - Afrikanische Säugetiere - Asiatische Säugetier -Menschenfresser von Mfuwe –Naturpfade -Nordamerikanische Vögel -Pflanzen der Welt -Reptilien und Amphibien –Meeressäugetiere -Abenteuer Boden -Was ist ein Tier? Welt der Säugetiere

Geologie

Allgemeine Geologie -  Meteoriten und Kosmos - Grainger Galerie der Mineralien und Kulturschätze - Halle der Jade - McDonald's Labor für Fossilpräparation -Bewegte Erde – Paläontologie - Sue

Völkerkunde

Afrika -Vergangenes Ägypten -Eskimos und nordwestliche Küstenstämme -Die ersten Amerikaner –Asien - Reise über den Pazifik

Ich persönlich finde die Darstellung zur Evolution als besonders gelungen

Das Field Museum - Quelle: Internet
Eingang zum Museum - ab hier eigene Bilder
Steht neben dem Museum
Eingangshalle
Sue von oben gesehen
Eingangshalle

SUE

"Sue" ist der Spitzname für  den best erhaltenen und größten Tyrannosaurus rex. Er wurde im August  1990 am Cheyenne River im Indianerreservat in South Dakota in der Nähe der Stadt Faith entdeckt. Gefunden wurde das Fossil von Sue Hendrickson , eine Paläotologin. . Nach ihr wurde der Tyrannosaurus rex benannt. Streitigkeiten zum Eigentum wurden beigelegt. Das Fossil wurde im Oktober1997 für US $ 8. 360.000 versteigert. Heute ist Sue ein fester Bestandteil im Field Museum of Natural History in Chicago, Illinois.

 

Tyrannossaurus rex.
Schädel des Tyrannnossaurus rex
Autor im Museum
Eingang zur Evolutionshalle

Lucy

3,2 Millionen Jahre - "Australopithecus afarensis":
Am 30. November 1974 gelingt Donald Johanson in Äthiopien die Ausgrabung von "Lucy", die als Bezugspunkt für andere Ausgrabungsfunde zur vermeintlichen "Mutter der Menschheit" wurde. Ihr Skelett repräsentiert die letzten, gemeinsamen Vorfahren mehrerer Abstammungslinien von Hominiden.

 

So stellt man sich Lucy vor
Schädel von Australopithecen
Grab eines Neanerthalers

Sauriere aus der Zeit des Jura

Leider habe ich mir die Namen nicht alle gemerkt und nicht aufgeschrieben

Buitreraptor - Deinonychus
Der Vorfahre der heutigen Krokodile

Moeritherium

Das Tier war nicht der unmittelbare Vorfahre der Mammuts oder Mastodons, sondern war ein älterer Verwandter. Es lebte vor 37 bis 30Millionen Jahren. Es ist ausgestorben.

Moeritherium
Texttafel zum Moeritherium

Die Mayas

Die Maya lebten in Süd- und Südost-Mexiko (Yucatán) sowie in Teilen von Guatemala, Honduras und Belize. Dieses ausgedehnte Gebiet umfasste ungefähr 350.000 km². Im Norden des damaligen Mayalandes ragt die Halbinsel Yucatán weit ins Karibische Meer hinaus. Die Niederschlagsmenge in diesem Gebiet war stets extrem gering, dazu ungleich verteilt, die Region war daher weitestgehend versteppt und mit Dornbüschen bewachsen. Im südlichen Tiefland herrschte eine Savannenlandschaft vor. In ihrer Blütezeit stellten sie eine mächtige Hochkultur dar. Man spricht zumeist von einerMaya-Kultur; tatsächlich gibt es auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Fundstellen aus der Vergangenheit – doch stehen hinter dieser Kultur verschiedene Völker miteinander mehr oder weniger eng verwandten Maya-Sprachen. Nicht nur wegen der räumlichen Gegebenheiten unterscheidet man traditionell zwischen Hochland- (in Chiaps und Guatemala) und Tieflandmaya (in Yucatán, im Petén und Belize). Im Lauf der Geschichte lässt sich eine Verschiebung der hochkulturellen Zentren vom Hochland ins Tiefland und dann in den Norden von Yucatán beobachten. Da die Gegend schon immer tektonisch sehr aktiv war, ist ihr Boden mit vielen Mineralien angereichert, wodurch sie für den Ackerbau sehr attraktiv wurde. Zur Zeit der Ankunft der Spanier Ende des 15. Jahrhunderts lagen die Zentren der nachklassischen Maya-Kultur im äußersten Norden von Yucatán, während das zentrale Tiefland nur noch dünn besiedelt war. Im südwestlichen Hochland existierte zu diesem Zeitpunkt eine recht eigenständige Maya-Kultur: die Kultur der Quiché. Im Gegensatz zu vielen anderen indigenen Völkern existieren die Maya noch heute und leben auf der Yucatán-Halbinsel sowie in Belize, Guatemala und Honduras. Berühmt sind die Maya für den Anbau von Mais, ihre Mathematik und für ihren hoch entwickelten Kalender, geschrieben in Hieroglyphen. Die mittlerweile weitgehend entzifferte Schrift war, obwohl auf Bildsymbolen basierend, mehr als eine reine Ideogrammschrftt und war bis zur Ankunft der Spanier das einzige Schriftmedium in Amerika.

 

 

Relief der Mayas
Relief der Mayas
Nahrung der Mayas
Gefäß der Mayas
Damit wurde der Mais zerkleinert
Keramik und Steinfiguren der Mayas
Mayakalender - nicht im Museum fotografiert, sondern in Mexiko
Nicht im Museum fotografiert, sondern in Mexiko
Tulum - nicht im Museum fotografiert, sondern das Original

Zur ägyptischen Abteilung

  Leider waren die Lichtverhätnisse nicht so gut, dass gute Aufnahmen gemacht werden konnten. Deshalb habe ich nur 3 Bilder beigefügt. In weitern habe ich dann Bilder und Texte von Originalschaplätzen angefügt, die ich in Ägypten fotografiert habe. Die Texte sind aus dem Internet recherchiert.

Ägypten ( offiziell die Arabische Republik Ägypten) ist ein Staat im nordöstlichen Afrika. Die zu Ägypten gehörende Sinai-Halbinsel wird im allgemeinen zu Asien gezählt. Ägypten hat durch seine hohe Bevölkerungsanzahl von über 80 Millionen eine enorme politische und kulturelle Ausstrahlung in der arabischen Welt. Mit dem Suezkanal liegt in Ägypten eine Wasserstraße mit herausragender Bedeutung für die Weltwirtschaft, er verbindet das europäische Mittelmeer mit dem Indischen Ozean. Außerdem hat das Land eine Grenze mit Israel und damit mit der schwierigen Krisenregion des Nahen Ostens.

Wichtigste Lebensader Ägyptens ist der Nil, der ins Mittelmeer fließt. Mit 6.852 Kilometern Länge ist der Nil vor dem Amazonas der längste Fluss der Erde. Vom Victoriasee aus verbleiben noch rund 5.960 Kilometer Fließweg, von Khartum, wo der Blaue Nil in den Weißen Nil fließt, rund 3.090 Kilometer und von der Landesgrenze von Sudan/Ägypten bis zur Mündung noch rund 1.510 Kilometer. Der Blaue Nil entwässert große Teile des niederschlagsreichen Hochlandes von Abessinien. Seine Quellflüsse sammeln sich im großen Tanasee. Bald nach Verlassen des Sees bildet der Blaue Nil den Wasserfall Tis Issat und fließt durch lange, bis 1.500 m tiefe Cañons. Nach einer Lauflänge von 1.783 km fließt er bei Khartum mit dem im Mittel um etwa ein Viertel kleineren Weißen Nil zusammen. Der Weiße Nil entsteht aus den Quellflüssen des größten Viktoriasee-Zuflusses, des Kagera (im Oberlauf auch Akagera), der seinerseits in den hoch gelegenen Hügelländern von Ruanda und Tansania aus zwei Quellflüssen gespeist wird.

Geschichtliche Hinweise

Bereits um 3000 vor Christus entstand hier eine der frühen Hochkulturen der Alten Welt. Das Land der Pharaonen faszinierte Griechen und Römer und auch die spätere europäische Kultur, vor allem nach großen Forschungsunternehmen im 19. und 20. Jahrhundert. Mit der Eroberung um 640 kam das christlich gewordene Land in den islamischen Kulturkreis. Nachdem es lange Zeit von der Dynastie der Osmanen beherrscht worden war, wurde Ägypten im 19. Jahrhundert eine britische Kolonie. Die Selbstständigkeit 1922 erlebte es als Königreich, bis 1952 ein Putsch eine Regierung an die Macht brachte, die im wesentlichen vom Militär abhängig ist. Seit dem Rücktritt des Präsidenten Muhammad Husni Mubarak am 11. Februar 2011 regiert der Militärrat.

Zum Klima

Ägypten liegt innerhalb des nordafrikanischen Trockengürtels mit sehr wenig Niederschlägen, sowie beträchtlichen saisonalen und täglichen Temperaturschwankungen. Nur der nördliche Küstenstreifen und das Nildelta sind mit Winterniederschlägen zwischen 100 und 200 mm mediterran beeinflusst; südlich von Kairo dagegen regnet es äußerst selten. Die mittleren täglichen Temperaturmaxima liegen im Januar zwischen 20 °C (Port Said, Kairo) und 24 °C (Assuan), wobei es nachts sehr stark abkühlen kann. Im Juli erreichen die Tagestemperaturen 31 °C (Port Said), 35 °C (Kairo) und 41 °C (Assuan), doch ist die große Hitze wegen der geringen relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 30 % (im Sommer) gut zu ertragen. Von März bis Juni weht der heiße Chamsin, ein aus Süden kommender Sand- und Staubwind. An der Küste des Roten Meeres ist das Klima etwas gemäßigter mit weniger heißen Sommern (um 35 °C) und milden Wintern (auch nachts nur selten unter 10 °C).

 

 

 



Mumie - im Museum fotografiert
Mumie -im Museum fotografiert
Mumie - im Museum fotografiert

Zu den Pharaonen

Der Begriff Pharao

Der Begriff Pharao geht auf das ägyptische Wort „Per aa“ („großes Haus“) zurück, das ursprünglich weder ein Herrschertitel noch ein Eigenname, sondern die Bezeichnung für den königlichen Hof oder Palast war. Die Verwendung von „Pharao“ bezüglich der Person des Königs kam erst im Neuen Reich ab Thutmosis III.. Im Koptischen – der letzten Sprachstufe des Ägyptischen – ist es dann das normale Wort für König. In der hebräischen Sprache der Bibel werden mit „Pharao“ anachronistisch alle Könige des Alten Ägypten bezeichnet.

Einige bekannte Pharaonen

Hatschepsut Maat-ka-Re 1479–1458 v. Chr. Königin Hatschepsut regierte zunächst für den noch unmündigen Thutmosis III., machte sich dann aber zur Alleinherrscherin. Auf Reliefs ihres Totentempels in Deir el-Bahari ist eine Expedition nach Punt bezeugt

 

Tutanchamun Neb-cheperu-Re 1332–1323 v. Chr. Tutanchamun erlangte vor allem durch sein Grab Berühmtheit. Er verlegte die Residenz von Amarna nach Memphis und restaurierte die alte Religion. Sein früher Tod ist bis heute Anlass zahlreicher Spekulationen.

 

Ramses II User-maat-Re 1279–1213 v. Chr. Ramses II. war einer der bedeutendsten Pharaonen. Nach Konflikten mit den Hethitern wurde unter seiner Herrschaft der erste bekannte Friedensvertrag der Weltgeschichte verfasst. Seine Bautätigkeit war die umfangreichste aller Pharaonen. Der biblische Auszug aus Ägypten ist wohl in seiner Regierungszeit anzusetzen.

 

Kleopatra VII. 52/51v. Chr. (Mitregentin)
51–30 v. Chr. Geliebte Caesars und Antonius. Freitod nach der Einnahme Alexandrias durch Augustus.

 



Totenmaske Tutanchamun - im ägypt. Museum Kairo fotografiert
Rahotep und Nofret - im ägypt. Museum im Kairo fotografiert

Zu den Pyramiden

Eine der ältesten Pyramiden ist die Stufenpyramide von Sakkra. Der Ort liegt südlich von Kairo. Erbauer war Djoser (Netjerichet).  Die Bauzeit lag in der  3. Dynastie (um 2650 v. Chr.). Der Typ war eine Stufenpyramide. Das Baumaterial war Kalkstein. Das Basismass beträgt 121 m × 109 m.

 

Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten gehören zu den bekanntesten und ältesten erhaltenen Bauwerken der Menschheit. Sie befinden sich am westlichen Rand des Niltals, etwa acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh. Sie sind rund 15 km vom Kairoer Stadtzentrum entfernt und liegen direkt an der Pyramidenstraße (Scharia el-Ahram). Sie sind das einzige erhaltene der sieben Weltwunder der Antike. Seit 1979 zählen die Pyramiden von Gizeh zum Weltkulturerbe. Die Pyramiden entstanden etwa zwischen 2620 bis 2500 v. Chr. in der 4. Dynastie. Sie wurden auf einem rund 1000 mal 2000 m großen Kalksteinplateau errichtet, wobei mit dem Bau der Pyramiden Nebenpyramiden, Tempelanlagen, Gräberfelder und Arbeiterdörfer entstanden. Bemerkenswert ist, dass beim Bau der Pyramiden keinerlei beräderte Fuhrwerke zum Einsatz kamen, da die Ägypter zu dieser Zeit das Rad noch nicht kannten, Die Pyramiden von Gizeh wurden zur Zeit der Pharaonen Cheops, Chepren und Mykerinos errichtet (2590 - 2470 v. Chr.). Bei der Cheops- und Cheprenpyramide handelt es sich um die höchsten Bauwerke des gesamten Altertums, die z. B. die Höhe des babylonischen Turms um mehr als ein Drittel überragten. Die Cheopspyramide erreichte über einer quadratischen Grundfläche mit 230,36 m Seitenlänge ursprünglich eine Spitzenhöhe von 146,60 m. Die Cheprenpyramide besaß ursprünglich bei einer Kantenlänge von 215,26 m eine Spitzenhöhe von 143,50 m.

 



Sakkara Pyramide des Königs Djoser
Pyramiden von Giseh

Zu den Hieroglyphen

Das Wort "Hieroglyphen" ist griechischen Ursprungs und kommt von hieroglyphikòs grammata, was soviel wie "heilige Zeichen" bedeutet. Die Hieroglyphen sind um 3000 v. Chr. entstanden. Für die Ägypter war der Gott Thot der Erfinder der Schrift, die die Ägypter "Mdw-ntr" - Gottesworte, nannten. Besteht unser Alphabet nur aus 26 Buchstaben, mussten die alten Ägypter an die 800 verschiedene Zeichen im Kopf haben.



Der Autor in Abu Simbel

In der geologischen Abteilung

Der Gibeon Meterorit aus Namibia - Südwestafrika

Meterorit im Museum fotografiert

Gibeon-Meterit ist ein Eisenmeteorit, dessen Bruchstücke erstmals 1836 in Südwestafrika, nahe der Stadt Gibeon am Ostufer des Großen Fischflusses gefunden wurden. Die Fundkoordinaten liegen bei 25° 30’ südl. Breite und 18° 00’ östl. Länge. Er wurde zuerst von James Edward Alexander beschrieben. Der kaiserliche Geologe P. Range berichtete 1913 von einzelnen Massen, die auf den im Gebiet vorkommenden, pleistozänen Kalahari-Kalken aufliegend entdeckt wurden. Range schloss daraus, dass der Meteorit erst nach Bildung dieser Formationen gefallen sein konnte. Datierungen dieser Schichten ergeben ein Alter von 13.000 - 30.000 Jahren. Das Entstehungsalter des Meteoriten selbst wird mit über 4 Milliarden Jahren angegeben.

Beim Eintritt in die Atmosphäre zerplatzte er in mehrere tausend Bruchstücke, die in einem Gebiet von rund 370 x 185 km niedergingen - das größte bekannte Meteoritenstreufeld auf der Erde. Das Gibeon-Streufeld ist mittlerweile ziemlich abgesucht, mindestens 26 t Meteoritenmaterial wurden gefunden.

Der Meteorit stammt aus dem Asteroidengürtel und wird als feiner Oktaedrit klassifiziert, seine Struktur ist polykristallin und zeigt die Widmanstätten-Struktur. Diese Struktur ist ein unverwechselbares Kennzeichen für die meteoritische Herkunft, denn es gibt nichts Irdisches, das diese Struktur aufweist.

Seine Farbe ist metallisch glänzend. Der Meteorit besteht aus den Mineralen Kamacit und Taenit. Er enthält die folgenden Elemente:  EisenNickelCobaltPhosphorSchwefelKohlenstoff,ChromKupfer

PlatinRuthenium

ArsenOsmiumGalliumIridiumRhodiumGold,GermaniumZink.

31 Bruchstücke des Meteoriten in der namibischen Hauptstadt Windhoek zu sehen.

 



In Windhoek fotografiert - Post Street Mall
Mein Meterorit - in Namibia gefunden