Chile

Die Reise ging von Santiago de Chile  bis  nach Calama und weiter nach San Petro in der Atacamawüste. Der Flug von der chilenischen Hauptstadt nach Calama dauert ca. 2 Stunden. Die Atacama  ist die trockenste Wüste der Welt. Ausflüge in die Wüste, zu den Stätten der Ureinwohnen, zu den Salzseen ( Salar) und zu den  Geysir en - El Tatio -  in 4300 m Höhe sind sehenswert, attraktiv und empfehlenswert. Wer kein Spanisch spricht, kann sich auf Englisch verständigen.



Im Folgenden Bilder von Santiago de Chile

Santiago liegt in einem Talkessel am Fluss Río Mapocho. Dieser Talkessel bildet den nördlichen Abschluss des großen chilenischen Längstals, das meridional zwischen der Küstenkordilleren im Westen und den Anden im Osten verläuft und weiter südlich, bei Puerto Montt, in das Meer abtaucht und die Meeresstraßen zwischen dem Festland und den vorgelagerten Inseln bildet. Die Stadt wird im Norden vom Aconcagua-Tal, im Süden vom Rancagua-Becken und seitlich von der Anden- und Küstenkordilleren begrenzt. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt 5 Stunden

"La Moneda" - Präsidentenpalast
Kathedrale am Plaza de Armas
Blick auf dei Berge in der Umgebung von Santiago de Chile
Blick in eine Markthalle in Santiago
Das denkmal von Salvadore Allende
Dei Gedenktafel von Salvador Allende

Im Folgenden Bilder von der größten Kupfermine der Welt

Der Tagebau ist 4,3 km lang, 3 km breit und bis zu 1000 m tief. Gut 10 km nördlich von Calama klafft somit das größte Loch der Welt: der Tagebau Chuquicamata, von den Kumpeln liebevoll »Chuqui« genannt. Von seiner Talsohle karren Mammut-Kipplader mit 3 m hohen Rädern das Mineral zur Schmelze. Ringsum wachsen die Abraumhalden. Die Bergarbeitersiedlung neben der Kupfermine ist heute schon eine halbe Geisterstadt, da derzeit wegen der Umweltbelastung alle Einwohner nach Calama umgesiedelt werden. Die Aufnahmen wurden aus dem Flieger beim Anflug auf Calama gemacht

Chuquicatama - Die größte Kupfermine der Welt (Luftaufnahme aus dem Flieger)
Die Mine ist eine porphyritische Lagerstätte. Der Tagebau geht bis über 1000 m Tife.
Auf dem Flugplatz von Calama

Im Folgenden Bilder von San Pedro mit Bildern von Ausflügen in die Umgebung

San Pedro de Atacama mit 5000 Einwohnern - ein Straßenbild
Blick in ein Restaurant in San Pedro
Souvenierverkäufer in San Pedro
Geologisches Profil der Atacama vom Pazifik bis in die Hochanden in 6000 m
"Die Kathedrale" in der Abendsonne in der Atacama
Ein ruhender Vulkan in der Abendsonne
Hinweis zu den Inkas in der Atacama
Im Salar - auskristallsiertes Steinsalz
Flamingos bei der Nahrungsaufnahme
Sonnenuntergang im Salar
Lamas werden zur Wollgewinnung gezüchtet

Im Folgenden Bilder von den Geysiren "El Tatio"

Von San Pedro de Atacama aus gibt es Fahrten mit dem Jeep zu den Geysieren, die gegen 3 Uhr beginnen. Von 110 eruptierenden Quellen wurden mehr als 80 als echte Geysire identifiziert, von denen über 30 andauernd aktiv sind. Es handelt sich um das größte Geysirfeld der Südhalbkugel.. Hier befinden sich schätzungsweise 8 % der Geysire der Welt. Die Wassertemperatur liegt bei 86 °C. Es gibt ein Badebecken und Möglichkeit sich ein Frühstücksei zu kochen

Geysire "El Tatio" in der Region Autofagusta in 4300 m Höhe, gegen 5:30 Uhr
Die Geysiere kurz vor Sonnenaufgang. Die Nebel verschwinden langsam, deshalb sollte man zwischen 4 bis 7 Uhr vor Ort sein.

Peru

Peru grenzt im Norden an Ecuador mit (1.420 Km) und Kolumbien mit (1.626 Km), im Osten an Brasilien mit (2.995 Km), im Südosten an Bolivien mit (900 Km), im Süden an Chile mit (160 Km) und im Westen an den Pazifik. Die Gesamtlänge der Landesgrenzen beträgt 7.101 Kilometer. Peru liegt in drei unterschiedlichen Klimaregionen:

-          Costa (Küste) – ca. 11 % der Staatsfläche, hier ist die Hauptstadt angesiedelt

-          Sierra (Anden, Hochland) – ca. 15 % - mit dem höchsten Berg Perus –Huascaran (6768 m)

-          Selva (Regenwald) und Montana (Nebelwald) – ca. 64 % - das Amazonasgebiet

Peru ist neben Bolivien und Guatemala eines der drei Länder Lateinamerikas mit einem großen Anteil indigener Bevölkerung (Ureinwohner, die lebten, bevor die Eroberung durch die Europäer erfolgte). 44 Prozent der Einwohner sind Mestizen, etwa 31 Prozent indianischer Abstammung. Letztere gehören überwiegend zu den Quechua und Aymará sprechenden Völkern. 15 Prozent sind europäischer Abstammung und auf sieben Prozent wird der Anteil der Afroperuanergeschätzt. Die übrigen 3 % sind asiatischer Abstammung. Die am meisten verbreitete Sprache ist Spanisch, das von ca. 80 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird, außerdem sind indigene Sprachen verbreitet, von welchen das Quechua mit 13,2 %  und das Aymara die Verbreitesten sind. Das Spanisch Perus weist vielfältige regionale Färbungen auf. Allen gemein ist jedoch derSeseo. (Diese Aussprache stellt im Spanischen Süd- und Mittelamerikas, Andalusiens und der Kanarischen Inseln die übliche Aussprache dar und gilt dort als Regionalstandard.)



Im Folgenden Bilder aus Lima, die Hauptstadt Perus

Kathedrale am Plaza de Armas ("Platz der Waffen")
In der Kathedrale sind die Gebeine von Francisco Pizarro aufbewahrt, der Gründer der Stadt Lima
Der Präsidentenpalast
Dei Botschaftsgebäude sind alle schmuck gestaltet
Emblem der Polizei in Peru
Schinkenbrötchen werden vorbereitet
Souvenierläden bieten nachgestaltetes Kulturgut der Inkas an

Im Folgenden Bilder von Cuzco

Cuzco war bei der Ankunft der Inka in diesem Tal im 10./11. Jahrhundert nicht mehr als ein kleines Dorf. Der Ausbau bzw. Umbau zur Hauptstadt begann erst unter Inka Pachacuti und wurde unter seinem Sohn Tupac Yupanqui fortgeführt und beendet. Nach dem Einmarsch der Spanier in Cuzco wurde die Stadt kaum zerstört, nur die repräsentativen Bauten mit religiöser und politischer Funktion wurden sofort abgerissen und auf dessen Grundmauern Symbole der Christenheit und der spanischen Kolonialmacht errichtet. Aus dem Hauptplatz wurde unter den Spaniern die Plaza de Armas und auf den Fundamenten des Palastes des achten Inka, Viracocha, entstand die Kathedrale. Über dem zerstörten Tempel der Sonnenjungfrauen (Acllahuasi) wurde das Kloster Santa Catalina, auf den Grundmauern des Palastes von Huayna Capac die Jesuitenkirche La Compañía und über dem Sonnentempel (Coricancha) die Klosteranlage der Dominikaner erbaut.

Bei einem Erdbeben im Mai 1950 stürzten viele Bauten der Spanier ein, während die viel älteren Fundamente aus der Inkazeit standgehalten hatten. Dieses Erdbeben brachte auch eine Anzahl von bis dahin unbekannten Inka-Mauern zu Tage.

Die Stadtgründung war im 11.Jahrhundert.Die Stadt hat 320 000 Einwohner und liegt bei 3400 m NN. Die maximale Durchschnittstemperatur liegt bei 21,4 Grad C. Zu Deutschland gibt es eine Zeitdifferenz  von 6 Stunden.



Blick auf Cuzco
Blick auf Cuzco
Enge Gassen in Cuzco. Die Häuser wurden auf Inkafundamente aufgebaut (siehe Bild links)
Dei Kathedrale - sie wurde von 1560 bis 1654 auf den Grundmauern des Palastes des 8. Inka Viracocha erbaut
La Compania de Jesus - Die Kirche der Jesuiten wurde von 1552 bis 1668 auf den Grundmauern des Palastes vo Huayna Capac (Inkakönig) erbaut. Sie übertrift die Kadthedrale an Prunk und Schönheit, was zu einem Kirchenstreit führte.
La Compania am Abend
Ein Hotel in Cuzco. Hier haben wir gewohnt.
Eine peruanische Besuchergruppe in Cuzco
Blick auf das moderne Cuzco
Denkmal eines Inkakönigs
Ein Inkakönig in seiner Kleidung
Bauweise der Inkas
Die Bauweise der Inkas. In die Fugen passt kein Stück Papier.Die Mauerwerke sind erdbebensicher.

Im Folgenden Bilder von Muchu Picchu

Machu Picchu, die Stadt in den Wolken, wurde um 1440 vom Inkaherrscher Pachacútec Yupanqui auf einem Berg in den Anden von Peru in 2350 Meter Höhe errichtet.  Machu Picchu heißt übersetzt "Alter Berg". Im Jahr 1911 wurde Machu Picchu von dem amerikanischen Forscher Hiram Binghams, das mittlerweile im Urwald versunken war, wieder entdeckt. Das Tor nach Machu Picchu ist die etwa 75 Kilometer entfernte Stadt Cuzco. Um nach Machu Picchu zu gelangen kann man mit dem Zug und später entweder die Serpentinen hinauflaufen oder mit dem Bus hinauf fahren. Eine weitere Möglichkeit ist, dass man eines der Angebote in Cuzco war nimmt und folgt auf einer mehrtägigen Wanderung auf dem Inka Trail den Spuren der Inkas

Die Eisenbahnlinie im Tal des Rio Urbamba zur Talstation von Muchu Picchu
Das Tal des Rio Urbama von Muchu Picchu aus gesehen
Blick auf Muchu Picchu
Blick auf Muchu Picchu
Blick auf Muchu Picchu

Im Folgenden Bilder von einem Indiomarkt

Blick in die Landschaft auf der fahrt zum Indiomarkt
Blick auf den Indiomarkt
Sie warten auf Touristen, um einen Obulus zu erhalten
Kartoffelverkauf. Die Heimat der Kartoffel ist Peru
Auch im Angebot: Meerschweinchen für den Kochtopf. Eine Delikatesse für Peruaner.
Kinder werden auf den Rücken getragen. Einen Kinderwagen habe ich nicht gesehen.
Mineralien sind häufig im Angebot
Inkakamasutra
Mama mit Kind in traditioneller Kleidung
Für die Touristen gestellt

Im Folgenden Bilder von einer Eisenbahnfahrt von Cuzco nach Puno (am Titicacasee)

Ein besonderer Höhepunkt ist die Fahrt mit der Andenbahn über den rauen Altiplano.  Eine Vielfalt von Fotomotiven bietet sich  vom Zugfenster oder von der Panoramaplattform aus an, vor allem an den Haltestellen kleiner Ortschaften, wenn sich vor den Hintergrund des einsamen Hochlands plötzlich kunterbunte Stände schieben, an denen Textilien, allerlei Haushaltswaren sowie typische Speisen und Getränke lebhaft feilgeboten werden. Bei einem Haltepunkt bei 3400 m war ein Indiomarkt aufgebaut. Im Zug gab es Unterhaltung aus der Folklore Perus. Die Fahrt dauerte fast 10 Stunden. Damit ist auch gesagt, dass Mahlzeiten serviert wurden. In Puno  am Titicacasee war Endstation. Der See liegt bei 3000 m und bietet Raum für Legenden. Der Sage nach entstiegen die ersten Inka Mama Ocllo und Manco Capac aus diesem See und begründeten den Beginn des Inkareiches

Fahrt durch eine romantische Landschaft
Ein Indiomarkt bei einem Haltepunkt
Der Stpp war in 3400 m Höhe.
Gestellt fürTouristen
Bei einem Stopp hätte man im Minimarkt einkaufen können
Ein Blick aus dem Zugfenster. Der Zug fährt durch eine Stadt.
Ein Panflötenspieler
Unterhaltung mit peruanischer Folklore während der Fahrt
Folklore während der Fahrt
Endlos - im Altiplano
Im Hitergrund Puno mit dem Titicacasee
Auf der Fahrt mit dem Bus nach Bolivien - Ein Inkadenkmal.

Bolivien

Die Geographie Boliviens ist einzigartig unter den Ländern Südamerikas. Bolivien ist neben Paraguay der einzige Binnenstaat des Kontinents und hier liegen auch einige der höchsten Erhebungen. Die Hauptmerkmale der bolivianischen Geographie sind das Altiplano, eine Hochebene der Anden und der Titicacasee (Lago Titicaca), der größte See Südamerikas und der höchste kommerziell schiffbare See der Welt. Die Region um den Titicaca-See wird als das Ursprungsgebiet des Kartoffelanbaus angesehen

Der Grenzübergang von Peru nach Bolivien. Vom Bus Peru zum Bus Bolivien ging es zu Fuß

Die Pässe wurden gezeigt - Grenzkontrolle
Auf dem Weg nach Bolivien

Im Folgenden Bilder von La Paz

Die Stadt liegt  auf etwa 3.600 m in dem rund 400 Meter tiefen Canyon des Río Chokeyapu, der in die umgebende Hochebene des Altiplano eingeschnitten ist und sich zu einem Talkessel mit einem geschützten und angenehmen Klima weitet. Auf der Hochebene westlich von La Paz ist die Stadt El Alto entstanden, die inzwischen mit 949.912 Einwohnern größer als La Paz ist und eine Höhenlage von 4100 m hat. Dort befindet sich auch der internationale Flughafen La Paz-El Alto. Im Vergleich zu anderen Flughäfen müssen Flugzeuge in El Alto mit wesentlich höheren Geschwindigkeiten starten und landen, um in der dünnen Höhenluft ausreichend Auftrieb zu erreichen. Hierfür benötigen sie speziell verstärkte Reifen und die Zuladung ist trotz der 4.000 m langen Start- und Landebahn begrenzt .  Der Höhenunterschied zwischen den weiter talabwärts gelegenen südlichen Stadtteilen mit vielen Villen und dem Stadtrand am oberen Ende des Talkessels beträgt knapp 1000 m, was bei der Abfahrt von El Alto hinunter nach La Paz zu einem der spektakulärsten Ausblicke Boliviens führt. Die Wohnviertel weisen eine deutliche Übereinstimmung zwischen Höhenlage und sozialem Status auf: je höher die Lage, desto ärmer die Bewohner und umgekehrt. Bei einer durchschnittlichen Abnahme der Temperatur um 0,6 °C je 100 m liegt die Differenz zwischen den tiefsten und den höchsten Wohnlagen bei immerhin 6 °C im Jahresmittel. Die Höhenkrankheit stellt für Auswärtige  zum Teil ein großes Problem dar, wenn man den Flieger verlässt.



Blick auf La Paz
Blick auf La Paz
Kathedrale am Plaza Murillo
Enge Gassen in der Altstadt
Parlament
Prado - Die Haupt- und Prachtstraße in La Paz
Auf dem Markt von La Paz
Auf dem Markt von La Paz
Auf dem Markt von La Paz
Auf dem Markt von La Paz
Mittagspause
Mittagsessen
Schüler in La Paz
Demonstration von Bergleuten mit Ehefrauen
Da Zebrastreifen bei Autofahrern kaum Beachtung finden, versucht man es mit Verkehrsleiter, dei als Zebras verkleidet sind, um erzieherisch auf die Autofahrer einzuwirkgen
"Kabelsalat", den man öfters in Nord,- Mittel - und Südamerika findet
Landschaftlich reizvoll ist das das sogenannte Tal des Mondes. Die Erosion hat im Kalkgetien ganze Arbeit geleistet, so dass bizarre Felsgebilde und Schluchten zu sehen sind.n

Im Folgenden Bilder vom Titicacasee

Blick auf dem See mit Fischfanganlagen
Blick von der Sonneninsel auf den See
Blick von der Sonneninsel auf den See mit Schiffsverkehr
Blick von der Sonneninsel auf den mit nachgebauter Aborra - dazu Bild eingefügt
Dei menschen am See sind nicht untätig - hier Frauen, die spinnen

Im Folgenden Bilder von der Sonneninsel im Titicacasee

Die Isla del Sol ( „Sonneninsel“) ist eine zu Bolivien gehörende Insel im Titicacasee. Die Insel ist in drei Gemeinden geteilt, Cha'llapampa im Norden, Cha'lla im Zentrum und Yumani im Süden. Auf ihr leben ca. 2000 Menschen. Vom bolivianischen Ort Copacabana aus verkehren regelmäßig Ausflugsschiffe zur Isla del Sol. Die Insel ist 14,3 km² groß und 1 km vom Festland, der Copacabana-Halbinsel, entfernt. Die höchste Erhebung der Insel (Cerro Chequesan) ist 4.075 m hoch (sie erhebt sich also 265 m über das Niveau des Titicacasees). In Yumani findet man den Inkatempel, die Treppe des Inka und den Inkabrunnen. In der Mythologie der Inka soll der Sonnengott Inti seine Kinder, den ersten Inka Manco Cápac und seine Frau Mama Ocllo, auf einem Felsen der Isla del Sol zur Erde gelassen haben

Dei gemeinde Cha`lla auf der Sonneninsel
Das Lama als Haustier
Schweine werden auch gezüchtet
Mama mit ihrem Kind. Kinderwagen gibt es nicht. Wären auf der Insel auch nicht sinnvoll.
Die "Wasserkarawane" in Richtung Dorf. Nicht jedes Haus hat einen Wasseranschluß
Der landwirtschaftliche Terrassenanbau auf der Insel
Der Innenraum unserer Unterkunft
Der Speiseraum unserer Unterkunft
Ein Kofferträger. Das Gepäck wurde ca. 200 m vom Seeufer hoch und wieder heruntergetragen. Ein Obulus ist selbstverständlich

Im Folgenden Bilder zu den Urus

Die Urus leben derzeit auf 49 „schwimmenden Inseln“, die sie aus getrockneten Totora-Schilf herstellen. Dieselbe Pflanze ist unter anderem auch Rohstoff für Schilfboote und die Häuser auf den Inseln. Auf den Inseln  leben nur noch wenige hundert Urus. Die Mehrzahl der Urus lebt inzwischen auf dem Festland, wo sich auch die Friedhöfe befinden. Die Urus leben von der Fischerei (z. B.: Andenkärpflinge- Orestias, Welse- Trichomycterus). Eine zusätzliche Einnahmequelle ist der Verkauf von bunten Decken an die Touristen und die Trinkgelder der Fotografen. Die Wurzeln der Totora-Pflanzen dienen auch als Nahrungsmittel und sind reich an Jod. Wir sind Cobacabana zu der Urus mit dem Boot gefahren. Auf den Schilfinseln läuft man federnd.



Wohnunterkünfte der Urus
Der "Häuptling" der Urus auf dieser Insel
Blick in die Unterkunft der Urus
Toilette der Urus
Transportboot mit Lenkerin
Transportboot. Hier wird Totora-Schilf angelandet
Kinder der Urus

Im Folgenden Bilder von Copacabana und Umgebung

Copacabana liegt auf dem bolivianischen Altiplano zwischen den Anden-Gebirgsketten der Cordillera Occidental im Westen und der Cordillera Central im Osten.  Die Ortschaft liegt im südlichen Teil des Titicaca-Sees in einer Höhe von 3.857 m und ist durch eine Landverbindung mit dem 10 Kilometer entfernten peruanischen Staatsgebiet verbunden. Die mittlere Durchschnittstemperatur der Region liegt bei 10 °C. Der Jahresniederschlag beträgt etwa 600 mm. Die Region weist ein ausgeprägtes Tageszeitenklima auf. (Von einem Tageszeitenklima ist die Rede, wenn die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht größer sind, als die Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Monaten). Die Monatsdurchschnittstemperaturen schwanken nur unwesentlich zwischen 8 °C im Juli und 11 °C im Dezember. Die Monatsniederschläge liegen zwischen unter 10 mm in den Monaten Juni und Juli und etwa 100 mm von Dezember bis Februar.. Nach dieser Stadt soll der berühmte Strand in Rio de Janeiro benannt worden sein. Der Ort gilt als der bedeutendste Wallfahrtsort Boliviens. Dort befindet sich in einer Basilika die eine Meter hohe Figur der „Dunklen Jungfrau“ bzw. „Schwarze Madonna“. Die Figur wurde 1576 von einem Indio aus dunklem Holz geschnitzt und hat eine Krone aus purem Gold. Die zugehörige Basilika im maurischen Stil wurde erst 1820 erbaut. Der Marienfigur werden zahlreiche Wunder und Heilungen zugeschrieben. Sie wird auch als Schutzheilige des Titicaca-Sees verehrt. An jedem Wochenende kommen hier Familien aus ganz Bolivien und dem angrenzenden Peru und lassen ihre Autos segnen

Basilika der "Schwarzen Madonna"
Die Basilika ist ein Wallfahrtsort
Autos werden an Wochenenden gesegnet
Viehmarkt in der Umgebung
Ein "Friseursalon"
Markt in der Stadt
Straßenbild in der Stadt
Kinder in Cobacabana
Hier wurden die Schilfboote für Thor Heyerdahl und Dominique Görlitz für Fahrten auf dem Mittelmeer und für eine Atlantiküberquerung gebaut.
Dank an die Erbauer der Abora von Dominique Görlitz - hängt im Museum der Stadt
Nachbau der Abora - steht im Freilandmuseum
Auf der Fahrt von Cobacabana nach La Paz
Und weiter ging die Reise - von La Paz nach Argentinien